Gut für Gemeinden, die dem Gemeinderat eine ICT-Linie vorlegen und gleichzeitig anfangen wollen, Dinge umzusetzen.
Was ihr davon habt
Ihr spart teure Fehlentscheide: weniger Einzelbeschlüsse ohne Überblick, weniger Produkte, die nicht zusammenpassen. Der Gemeinderat sieht Kosten und Reihenfolge auf einen Blick. Die Verwaltung weiss, was diese Woche dran ist und was später kommt. Quick Wins laufen parallel, damit nicht monatelang nur geplant wird.
Braucht eure Gemeinde eine Digitalstrategie?
Ja, wenn mehrere ICT-Themen gleichzeitig anstehen und der Gemeinderat eine gemeinsame Linie braucht: Was zuerst, was später, was kostet es.
Eine Digitalstrategie ist bei uns kein Visionstext. Sie legt für 12 bis 24 Monate fest, welche Massnahmen in welcher Reihenfolge Sinn ergeben, welches Budget ihr einplanen sollt und welche Beschlüsse der Gemeinderat braucht. GEVER, Datenschutz, Verträge, Sicherheit: alles darf drinstehen, aber sortiert statt als lose Liste.
Warum das nötig ist: In der Verwaltung fehlt selten der Wille, sondern die Zeit, alles gegeneinander abzuwägen. IT-Anbieter schlagen ihre Produkte vor. Ohne Strategie kommt jedes Thema einzeln in die Sitzung, oft ohne Überblick. Dann entscheidet man nach Lautstärke oder nach dem nächsten Angebot, nicht nach Nutzen für die Gemeinde.
ICT gehört zusammen
Heute hängt in der Verwaltung fast alles mit ICT zusammen: GEVER, Fachanwendungen, Cloud, Datenschutz, IT-Sicherheit, Verträge mit Anbietern. Wer jedes Thema einzeln beschafft, baut Silos. Silos sind teuer: doppelte Daten, Schnittstellen, die niemand wartet, Abhängigkeiten von einem Anbieter, den ihr später schwer loswerdet.
Eine Digitalstrategie verbindet die Themen. Ihr seht, welches System welches braucht, was zuerst kommen muss und wo ein Einzelbeschluss später teuer wird. So entscheidet der Gemeinderat nicht Silo für Silo, sondern mit Überblick.
Versandet die Strategie bei euch?
Oft ja: teures Papier, dann monatelang nichts. Deshalb planen wir nicht monatelang im stillen Kämmerlein. Quick Wins und erste Massnahmen laufen parallel. Was sofort geht, packen wir an oder bereiten den Beschluss vor. Was grösser ist, kommt in die Reihenfolge mit Budget.
Was im Paket steckt
Aufbauend auf der Standortbestimmung vertiefen wir die wichtigsten Themen. Ihr erhaltet eine schriftliche Digitalstrategie: konkrete Massnahmen, Reihenfolge, Abhängigkeiten und Risiken. Dazu Empfehlungen zu Beschaffung, Organisation, Sicherheit und Reglementen.
Ein Workshop mit Verwaltung und Führung bindet alle ein. Am Ende liegen Unterlagen vor, die ihr im Gemeinderat nutzen könnt, ohne jedes Mal von vorn zu erklären.
Was passiert nach dem Beschluss?
Der Plan allein reicht nicht. Mit Begleitung bleiben wir bei Beschaffung, Submission, Verträgen und Projekten dabei: moderieren, prüfen, nachfassen. Euer IT-Partner setzt technisch um, wir halten die Richtung. So landet die Strategie nicht in der Schublade.
Ablauf
- Themen und Prioritäten aus der Standortbestimmung schärfen (oder vergleichbarer Überblick).
- Parallel: Quick Wins und erste Massnahmen anstossen, wo es schnell geht.
- Analyse, Abstimmungen und Entwurf der Digitalstrategie.
- Workshop mit Verwaltung und Führung.
- Schriftliche Digitalstrategie und Entscheidungsunterlagen für den Gemeinderat.
Ergebnis
Ihr könnt dem Gemeinderat einen Plan vorlegen, der Prioritäten, Kosten und Reihenfolge zeigt. Die Verwaltung weiss, was zuerst dran ist. Wenn Projekte anlaufen, schliesst Begleitung nahtlos an.
